14 Tage zwischen Wüste, Küste und Wildnis
Überblick
DAUER
14 Tage
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Windhoek
ART
Selbstfahrer
Highlights
Sossusvlei • Etosha • Swakopmund












Tag 1 – Ankunft in Windhoek
Herzlich willkommen in Namibia.
Nach Ihrer Ankunft am Windhoek International Airport werden Sie von einem Vertreter der Autovermietung persönlich in Empfang genommen und in die Hauptstadt gebracht. Dort übernehmen Sie Ihr 4×4-Fahrzeug und erhalten eine ausführliche Einweisung sowohl in das Fahrzeug als auch in Ihre geplante Route.
Damit beginnt Ihr Selbstfahrer-Abenteuer.
Nutzen Sie den Nachmittag, um erste Einkäufe für die kommenden Tage zu erledigen oder sich nach dem langen Flug zu erholen. Vielleicht unternehmen Sie einen Spaziergang durch Windhoek, das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Namibias. Die Stadt liegt auf etwa 1.650 Metern Höhe, eingebettet zwischen Auasbergen, Erosbergen und dem Khomas Hochland.
Wie wäre es zum Auftakt mit einem optionalen Abendessen im stimmungsvollen Joe’s Beerhouse, einem beliebten Treffpunkt der Stadt?
Ihr Gästehaus Maison Ambre liegt im grünen Klein-Windhoek-Tal und bietet eine entspannte Atmosphäre mit Gartenanlage, Pool, Außenbar und Grillbereich.
Unterkunft: Maison Ambre
Leistung: Frühstück
Fahrtstrecke: ca. 50 km
Tag 2 – In die Namib Wüste
Heute beginnt Ihre eigentliche Rundreise. Sie fahren über Rehoboth weiter nach Bullsport, entlang der Naukluft-Berge bis nach Sesriem.
Ihr Ziel ist das Desert Quiver Camp, nur etwa fünf Kilometer vom Eingangstor zum Sossusvlei entfernt gelegen – ideal für frühe Ausflüge in die Dünenlandschaft.
Die Fahrt führt Sie durch zunehmend offene, weite Landschaften und lässt bereits erahnen, was Sie in den kommenden Tagen erwartet.
Unterkunft: Desert Quiver Camp
Verpflegung: Frühstück
Fahrtstrecke: ca. 300 km / 4–5 Stunden
Tag 3 – Das Dünenmeer von Sossusvlei
Am frühen Morgen fahren Sie nach Sesriem und unternehmen Ihren individuellen Ausflug in das berühmte Dünenmeer von Sossusvlei.
Sossusvlei ist eine große, abflusslose Lehmbodensenke, umgeben von bis zu über 300 Meter hohen Dünen. Meist ist die Senke trocken, doch in regenreichen Jahren erreicht das Wasser des Tsauchab-Flusses das Vlei und bildet einen flachen See – ein seltenes Naturschauspiel.
Von den Dünen aus eröffnet sich ein beinahe unwirklicher Blick über das endlose Dünenmeer der Namib-Wüste.
Am Nachmittag besuchen Sie den Sesriem Canyon, eine schmale Schlucht, die über Jahrtausende vom Wasser in das Gestein geschnitten wurde.
Unterkunft: Desert Quiver Camp
Verpflegung: Frühstück
Fahrtstrecke: ca. 120 km (inkl. 65 km bis Sossusvlei und zurück; Sesriem Canyon ca. 30–45 Minuten Aufenthalt)
Tag 4 – Rote Dünen beim Gamsberg
Ihre Route führt Sie heute weiter nach Solitaire und über den beeindruckenden Spreetshoogte Pass – den steilsten Pass Namibias – hinauf ins Khomas Hochland. Anschließend geht es über den Gamsberg-Pass wieder hinunter in die Namib-Ebene zur Rooisand Desert Lodge.
Unterwegs eröffnen sich immer wieder weite Panoramen und eindrucksvolle Perspektiven.
Am Nachmittag können fakultative Ausflüge unternommen werden. Besonders reizvoll ist ein Sundowner bei der Sternwarte auf dem Farmgelände – ein unvergesslicher Blick in den namibischen Sternenhimmel.
Unterkunft: Rooisand Desert Ranch
Verpflegung: Abendessen & Frühstück
Fahrtstrecke: ca. 180 km
Tag 5 – Auf zum Atlantischen Ozean
Heute durchqueren Sie den Namib-Naukluft-Park und fahren vorbei an der Wasserstelle Hotsas durch die Geröll-Namib.
In der Tinkas-Fläche begegnen Sie möglicherweise der Welwitschia mirabilis – einer endemischen Wüstenpflanze, die bis zu 2.000 Jahre alt werden kann.
Optional bietet sich ein Besuch der Oase Goanikontes im Swakoptal an, bevor Sie durch die sogenannte „Mondlandschaft“ weiter nach Swakopmund fahren – dem Ferienort an Namibias Atlantikküste.
Am Abend laden zahlreiche Seafood-Restaurants zu einem gemütlichen Abendessen ein. Gerne beraten wir Sie.
Unterkunft: Namib Guesthouse
Leistung: Frühstück
Fahrtstrecke: ca. 220 km / 4–6 Stunden
Tag 6 & 7 – Bummeln in der kolonialen Küstenstadt
Diese Tage stehen Ihnen zur freien Verfügung.
Wie wäre es mit einem optionalen Ausflug nach Walvis Bay und einer Bootsfahrt zu Delfinen und Robben – begleitet von Champagner und Austern?
Oder entdecken Sie Swakopmund mit seinen Gebäuden aus der deutschen Kolonialzeit: das Hohenzollernhaus, den Woermannturm, die Landungsbrücke, die Mole mit Leuchtturm, das Marinedenkmal sowie weitere Jugendstilbauten.
Viele Einwohner sprechen Deutsch, und beim Flanieren über die ehemalige Kaiser-Wilhelm-Straße oder entlang der Strandstraße am Atlantik spürt man die besondere Atmosphäre der Stadt.
Empfehlenswert sind auch ein Besuch des Museums und des Aquariums.
Swakopmund und Walvis Bay bieten zahlreiche Aktivitäten – von Fatbike-Touren, Quadbiking und Sandboarding bis zur Entdeckung der „Little Five“ oder einer geführten Township-Tour durch Mondesa.
Unterkunft: Namib Guesthouse
Leistung: Frühstück
Tag 8 – Damaraland pur – Am Ugab-Fluss bei den Wüstenelefanten
Heute fahren Sie über Uis, vorbei am mächtigen Brandberg-Massiv, weiter in Richtung Ugab-Trockenfluss zur Ondjamba Lodge, die herrlich am Ufer des Flussbetts gelegen ist.
Die Region Damaraland beeindruckt durch ihre Weite, ihre Ursprünglichkeit und ihre kulturellen Schätze.
Optional besuchen Sie die Felsmalereien und Gravuren von Twyfelfontein, die aufgrund der außergewöhnlich gut erhaltenen prähistorischen Zeichnungen zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Ebenso lohnenswert sind der „Verbrannte Berg“ sowie das Tal der „Orgelpfeifen“.
Ein besonderer kultureller Einblick bietet das Lebende Museum der Damara. In der Nähe von Twyfelfontein wurde hier das erste traditionelle Damara-Projekt Namibias ins Leben gerufen. Es ist die einzige Einrichtung dieser Art im Land. Besucher erhalten die seltene Möglichkeit, Einblicke in die ursprüngliche Kultur der Damara zu gewinnen – einer Volksgruppe, die gemeinsam mit den Buschleuten zu den ältesten Bevölkerungsgruppen Namibias zählt.
Die jahrhundertealte Lebensweise als Jäger, Sammler und Viehzüchter geriet durch Kolonisation und gesellschaftliche Veränderungen fast vollständig in Vergessenheit. Ziel des Projektes ist es, diese verlorene Kultur zu rekonstruieren und zugleich der Gemeinschaft ein geregeltes Einkommen zu ermöglichen.
Unterkunft: Ondjamba Lodge
Leistung: Abendessen & Frühstück
Fahrtstrecke: ca. 120 km / 3 Stunden
Tag 9 – Auf zum Tierparadies Etosha
Ihre Reise führt Sie weiter Richtung Etosha Nationalpark nach Okaukuejo.
Hier können Sie individuelle Wildbeobachtungsfahrten unternehmen. Besonders eindrucksvoll ist der Blick vom großen Wasserturm in Okaukuejo. Unvergleichlich jedoch ist die nachts beleuchtete Wasserstelle – ein Ort intensiver Tierbeobachtungen.
Aus nächster Nähe lassen sich hier Elefanten, Nashörner und zahlreiche weitere Tiere beobachten. Wenn Spitzmaulnashörner und Elefanten gleichzeitig erscheinen und sich um das Wasser streiten, begleitet vom Rufen der Schakale, entsteht eine Atmosphäre, die lange in Erinnerung bleibt.
Unterkunft: Okaukuejo Bush Chalet
Leistung: Frühstück
Fahrtstrecke: ca. 250 km / 3 Stunden
Tag 10 & 11 – Wilde Tiere, Pirschfahrten und endlose Fotomotive
Heute durchqueren Sie den Park in östlicher Richtung. Entlang zahlreicher Wasserstellen bieten sich immer wieder Möglichkeiten zur Tierbeobachtung.
Der Etosha Nationalpark zählt zu den bedeutendsten Naturschutzgebieten Afrikas. Bereits 1907 wurde er von Gouverneur von Lindequist unter Schutz gestellt – damals sogar auf einer Fläche, die fünfmal größer war als das heutige Schutzgebiet.
Heute umfasst der Park 22.270 Quadratkilometer. Große Herden von Springböcken, Impalas, Zebras und Gnus durchstreifen das Gebiet. Rund 1.500 Elefanten, 1.800 Giraffen, etwa 300 Löwen, Leoparden, Geparden sowie rund 300 Spitzmaulnashörner leben hier. Hinzu kommen über 300 Vogelarten und etwa 110 Reptilienarten.
Zur Mittagszeit bietet sich eine Rast im Halali Resort an, bevor Sie im Mushara Bush Camp einkehren – außerhalb des Parks direkt am Osteingang gelegen.
Die Zelte des Camps sind aus Segeltuch, Holz und lokalem Kalkstein gefertigt. Großzügige Fenster, Natursteinwände und gebürsteter Zementboden sorgen selbst in der Nachmittagshitze für angenehme Kühle. Jedes Zelt verfügt über ein geräumiges Badezimmer mit großem Fenster, Terrasse, Moskitonetz, Ventilator, Kaffee- und Tee-Station, Safe, Stromanschluss und Föhn.
Zwei Tage stehen hier für individuelle Wildbeobachtungsfahrten im Osten des Parks zur Verfügung.
Unterkunft: Mushara Bush Camp
Leistung: Abendessen & Frühstück
Fahrtstrecke: individuell ca. 180–300 km
Tag 12 – TimBila Wildschutzgebiet
Über Tsumeb, Otjiwarongo und das Kalkveld führt Ihre Route durch typisch namibisches Farmland in das TimBila Naturschutzgebiet.
Auf über 30.000 Hektar lebt hier eine beeindruckende Vielfalt an Wildtieren. Angeboten werden Naturschutzfahrten, geführte Buschwanderungen auf der Suche nach den Big 4, Trackingtouren zu Elefanten und Wildhunden sowie Einblicke in die Arbeit hinter den Kulissen des Schutzgebietes.
Sie übernachten im Camp Namibia – einem ungezäunten Glamping-Camp entlang des oft trockenen Omaruru-Flussbettes. Zwölf voll ausgestattete Selbstversorger-Zelte stehen hier zur Verfügung. Jedes Zelt verfügt über eigenes Bad, Doppel- oder Einzelbetten, Schlafsofa, komplette Küche sowie eine großzügige Terrasse mit Grillplatz.
Die Einheiten sind mit eigener Solaranlage ausgestattet und nachhaltig konzipiert.
Zentrum des Camps ist die Lapa mit Swimmingpool, Kinderplanschbecken, Feuerstelle und Rasenflächen. Die Pizzeria-Bar bietet im Holzofen gebackene Pizzen sowie kleine Mahlzeiten und Erfrischungen. Ein Shop versorgt Gäste mit Grundbedarf und Souvenirs.
Ein nahegelegenes Wasserloch mit Aussichtsplattform lädt zum Beobachten des Wildgeschehens ein.
Unterkunft: TimBila Naturschutzgebiet – Camp Namibia
Leistung: Selbstversorgung
Fahrtstrecke: ca. 380 km / 5 Stunden
Tag 13 – Windhoek & Gästefarm
Am Morgen besteht nochmals Gelegenheit zu einer individuellen Wildbeobachtungsfahrt, bevor Sie über Okahandja zurück nach Windhoek fahren.
Ein beliebter Zwischenstopp ist das Namibia Craft Centre. Hier unterstützt HKhana Tours gemeinsam mit Namshop das Ikhoba-Projekt.
Nach Rückgabe Ihres Mietwagens werden Sie zur Progress Guestfarm nahe des Flughafens gebracht.
Auf 7.000 Hektar weiden rund 500 Rinder sowie zahlreiche Antilopenarten, Zebras, Wasserböcke und weiteres Wild. Fakultativ werden Farmrundfahrten und Ausflüge angeboten.
Ein entspannter Abschluss Ihrer Reise in typisch namibischer Umgebung.
Unterkunft: Progress Guestfarm
Leistung: Abendessen & Frühstück
Fahrtstrecke: ca. 220 km / 3 Stunden
Tag 14 – Abreise
Transfer zum Flughafen und Abflug.
Mit vielen Eindrücken aus einem Land, das durch Weite, Licht und intensive Naturerlebnisse in Erinnerung bleibt.
Ihre Namibia-Reise beginnt hier
Träumen Sie nicht nur davon – erleben Sie es. Wir gestalten Ihre individuelle Rundreise ganz nach Ihren Wünschen und stehen Ihnen von der ersten Idee bis zur Abreise persönlich zur Seite.
